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Spektakulärer Expo-Beitrag der Hollfelder Firma Hüller Greenworks Wenn die Expo am 1. Juni in Hannover ihre Pforten öffnet, scheinen selbst die Regeln der Schwerelosigkeit außer Kraft gesetzt. Garant dafür ist der Hollfelder Unternehmer Heinz Hüller, der das Projekt "Garden of Paradise" inszeniert, bei dem die Bäume von der Decke wachsen. Auf einer Fläche von 600 Quadratmetern sorgt Hüller Greenworks für ein echtes Expo-Highlight, das die Besucher aus aller Welt in Halle 9 in die Zeit vor der biblischen Entstehung zurückversetzt. Mit Bergen, Tieren, plätschernden Bächen und natürlich unzähligen Bäumen sowie Pflanzen entstand dabei ein einmaliges Werk, das die Welt in dieser Form noch nie gesehen hat. ![]() Perfekte Illusion Perfekte Illusion also, die auf der ersten deutschen Weltausstellung den Auftakt zum Themenpark "Planet of Visions bildet. Egal, ob Eiche, Akazie, Ginkgo, Oliven-, Orangen- oder Apfelbaum - alles, was in diesem "Paradies" grünt und blüht, ist aus künstlichem Material. Nur Stämme und Astwerk sind natürlichen Ursprungs und kommen aus Oberfranken, der Heimat von Heinz Hüller. Zusammen mit den 1,6 Millionen (als Sonderanfertigung in China produzierten) Blättern und rund 166.000 Blüten hat das rund 20köpfige Team von Hüller Greenworks daraus die menschliche Utopie des Paradieses erschaffen. Mit einer unglaublichen Vielfalt an Pflanzen, aber nicht ebenerdig, sondern kopfüber, von der Decke hängend. Inspiration in Hollywood Die Grundidee zum "Garden of Paradise" entstammt dem Belgier Francois Schuiten, den Auftrag zur Umsetzung dazu hat Heinz Hüller Anfang dieses Jahres von dem Expo- Verantwortlichen erhalten. Dies beweist, welch ausgezeichneten Ruf der gebürtige Hollfelder Produkt- und Raumgestalter mit seiner Firma in Fachkreisen genießt. Um dem auch bei der Expo gerecht zu werden, flog Hüller im Anschluß an die Auftragserteilung sofort nach Los Angeles, um sich in den Walt-Disney-Studios inspirieren zu lassen. Schließlich ist ein solches Projekt auch für Hüller Greenworks Neuland, weshalb eine optimale Vorbereitung unabdingbar ist, um einen perfekten Arbeitsablauf zu gewährleisten. Auf einer Brücke durchs Paradies Unterstützung erhält das Hüller-Team dabei von den renommierten Babelsberger Filmstudios in Brandenburg. Deren Aufgabe ist es, die gesamte Landschaft mit den meterlangen, schweren Bäumen und Einzelteilen sicher zu befestigen. Die Expo-Besucher betreten das hängende Paradies durch das überdimensionale, aufgeblätterte "Buch des Wissens". Auf Brücken gelangt man unter dem Projekt hindurch über einen künstlichen See, begleitet von Sphärenklängen, Vogelgezwitscher und dem Klang von Regentropfen. So, ja genau so könnte es damals gewesen sein ... Ein globales Werk Um dieses lebensecht wirkende Schauspiel Wirklichkeit werden zu lassen, bedarf es natürlich reichlich manpower und noch mehr know how. Schließlich ist die von der Decke hängende Landschaft im Detail bis zu acht Meter lang. Dies bedeutet Schwerstarbeit für das 20köpfige Team von Hüller Greenworks, angefangen von Idee über die Realisation bis hin zum Transport, der elf LKW-Ladungen nach Hannover umfasste. Und das in der Rekordzeit von weniger als acht Wochen..... ![]() Doch, Aufgabe souverän gelöst, so daß man sicherlich auch künftig noch viel von Hüller Greenworks hören wird. Denn Heinz Hüller hat Malerei, Kunstgeschichte und Soziologie studiert und ist somit ein echtes Allround-Genie, das mit der ersten deutschen Weltausstellung genau jene Bühne findet, die er sich immer gewünscht hat .... 43 Zeilen zu á 70 Anschläge Aktuelles Fotomaterial vom 24.05.2000 finden Sie bei: Michael Aust, Tel.: 0951 / 31993 oder unter e-mail: expo.aust@t-online.de |
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